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ich vermute, das Unwort des Jahres wird "Sparen" sein. Überall wo Mann oder Frau hinsieht und hinhört, taucht das Wort Sparen auf. Gespart wird natürlich da, wo es richtig weh tut: Bei den Rentnern, die ab 75 eh jegliche Daseinsberechtigung verloren haben, und den Arbeitslosen, die eh "alle nix arbeiten wollen", und zu guter Letzt auch bei den Menschen mit Behinderung. Da schwingen sich so genannte, selbsternannte Experten und überbezahlte Politiker auf und machen diese Menschen zu Kostenfaktoren. Da wird es einem ganz anders. Hatten wir nicht schon mal diese Diskussion? Dass dies in einer sozialgrünen Politik kommen würde, hat wohl keiner geglaubt. Eher schon von einer Schill-Partei und auch von den rechts stehenden Parteien.
Da schuftet sich der Mensch krumm und bucklig, die Wirtschaftsbosse entsorgen "ihn", weil er nicht mehr die Kohle wert ist, und als Dank gibt's noch einen oben drauf als "Sozialschmarotzer". Wo leben wir eigentlich? Der Rentner "klebt" sein Leben lang, und mit 75 "klebt" ihm der Staat eine. Das ist doch unfassbar. Da kommt einfach einer daher und sagt: "Mit 75 ist die OP für Sie zu teuer!" - es ist nicht zu glauben. Irgendwann schickt einem dann einer zum "75sten" ein kleines Döschen mit einer Pille drin sowie mit der Aufforderung sich beim nächsten Friedhof zu melden und dann die Pille zu schlucken.
Menschen mit Behinderungen wird das Recht abgesprochen, individuell und selbstbestimmt zu leben. Die Assistenzen werden abgezogen und durch Billig-Pflegekräfte ersetzt. Alternativ wird ein Pflegeheimplatz empfohlen. Die Rechte von Menschen mit Behinderungen werden mit Füßen getreten.
Sparen gilt natürlich nicht für Wirtschaftsbosse, Privatpatienten und Politiker. Die haben sich genügend "Kohle" auf die Seite geschafft, um sich sorgenfrei auf ihr Altenteil zu setzen, bereichert durch ständige Diätenerhöhungen und zusätzliche Posten in den Vorständen der Industrie, gesichert durch gute Bezüge nach ihrer Regierungszeit: Manager, die sich Gehälter zahlen, die weit über ihre Leistung gehen. Haben sie versagt, dann werden ihnen Abfindungen gezahlt, dass Firmen daran Pleite gehen. Die Gleichen beschuldigen aber, in unverschämter Weise, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger, sich aus den öffentlichen Kassen zu bedienen, als wäre es ein Selbstbedienungsladen.
Leute, wehrt euch, bevor Ihr nur noch als Faktor dasteht. Es kann und darf so nicht mehr weitergehen! Bereits die Diskussion über alte Menschen, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Menschen mit Behinderungen ist diskriminierend.
Euer Johann Kreiter
als Kassierer unseres Vereins habe ich an Euch alle eine große Bitte: Es wäre nett von Euch, wenn Ihr mir zu Erleichterung der Vereinsbuchhaltung in nächster Zeit die Einzugsermächtigung, die wir dieser Vereinszeitung beigelegt haben, an mich ausgefüllt zurücksenden würdet und mir den letzten Stand Eurer bezahlten Beiträge sagen könntet, damit ich alles so schnell wie möglich auf den aktuellen Stand bringen kann.
Bitte sendet die Einzugsermächtigung an mich persönlich:
Peter Epp
Landauerstr.36a
70499 Stuttgart
Im Voraus herzlichen Dank, Euer Peter
Von Friedrich Müller
Angesichts der Eröffnung des Zentrums für selbstbestimmtes Leben unter dem Dach der Aktiven Behinderten Stuttgart möchte ich einige Gedanken zu Papier bringen hinsichtlich der Frage: "Was bedeutet selbstbestimmtes Leben für einen behinderten Menschen?"
Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung leitet ihre Organisationsform, ihre Ziele und Inhalte vom Begriff des "Independent Living" (unabhängige Lebensführung) her, der in den siebziger Jahren von Aktivisten der Kriegsversehrten aus Vietnam geprägt wurde. Sie wollten damit selbst auf ihre Probleme in und mit der amerikanischen Gesellschaft und Politik aufmerksam machen, von der sie sich nach dem verlorenen Krieg zunehmend im Stich gelassen und ausgegrenzt fühlten. Diese zunächst dezentral organisierten Selbsthilfegruppen dehnten sich mit ihren lokalen Strukturen allmählich über das ganze Land aus und boten bald auch weiteren Menschen mit Behinderungen eine Plattform für ihre Anliegen. Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts griff dann die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung behinderter Menschen zunächst über Skandinavien nach Europa über. Mittlerweile gibt es in Deutschland bis zu 15 ZSLs, die sich im Dachverband von ISL Deutschland e. V. mit Sitz in Jena zusammen geschlossen haben. Unser ZSL in Stuttgart ist dabei als "Spätzünder" zusammen mit dem Zentrum in Frankfurt eines der jüngsten im Bundesgebiet.
Welche Anliegen waren es, die behinderte Menschen dazu anspornten und hoffentlich noch weiterhin anspornen, sich in solchen Zentren zu engagieren? Zunächst ganz allgemein das Aufbegehren gegen die vielfältige Art der Fremdbestimmung, die Menschen mit Handicaps widerfährt. Durch das Leben mit einer Behinderung wird man unversehens - im konkreten wie im übertragenen Sinne - mit Barrieren konfrontiert, die bisher nicht vorhanden waren. Ich möchte nochmals einige konkrete Beispiele nennen, selbst auf die Gefahr hin, dass dies von manchen engagierten Lesern bereits als bekannt und selbstverständlich vorausgesetzt wird.
Nehmen wir den Fall eines Unfallopfers, das nach dem Aufenthalt in der Reha-Klinik durch die fortan bestehende Behinderung sein Leben völlig neu organisieren muss. Welche Fragen und Probleme treten auf?
Diese Fragestellungen können sich natürlich in der Beratung von Fall zu
Fall anders gestalten und je nach Komplexität variieren. An den Beispielen
lässt sich aber verdeutlichen, dass der Ansatz der so genannten
"klientenzentrierten" (d. h. kundenorientierten) Beratung in den ZSLs absolute
Priorität haben soll. Es soll nämlich mit dem Betroffenen
beraten werden und nicht über ihn. Der Klient soll durch das
Gespräch Hilfestellung für die eigene Entscheidung bekommen. Die
Entscheidungen soll er nach wie vor selbst treffen, sie sollen ihm nicht durch
irgendwelche Fremdbestimmung von Behörden, Ärzten oder Angehörigen
abgenommen werden. Die haupt- und ehrenamtlichen Berater in den Zentren sollen
selbst Behinderte sein und als die besten Experten in eigener Sache den Klienten
als Partner bei der Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens zur Seite
stehen. Dies ist der Ansatz der "ermächtigenden Beratung" gemäß
den Grundsätzen der ISL-Bewegung, die auch Bestandteil unserer
Vereinssatzung sind. Nähere Informationen zu den möglichen Themen einer
Beratung finden sich auch auf
unserer Homepage.
Darüber hinaus werden wir natürlich auch weiterhin als Verein der politischen Arbeit Anliegen im Raum Stuttgart aufgreifen und in Kooperation mit dem Dachverband von ISL und anderen Organisationen im Raum Stuttgart noch möglichst viele weitere Verbesserungen der Situationen der Menschen mit Behinderungen zu erreichen versuchen. Schwerpunkte hierbei werden in nächster Zeit neben der Barrierefreiheit die Etablierung eines Behindertenrates bei der Stadt Stuttgart sowie die Einsetzung eines Behindertenbeauftragten bei der Stadt sein. Ein weiteres Hauptthema wird sicherlich auch die Beratung und Unterstützung bei der Sicherstellung und Organisation der Persönlichen Assistenz sein. In diesem Bereich sind in nächster Zeit erhebliche gesetzliche, finanzielle und organisatorische Änderungen der Rahmenbedingungen zu erwarten. Wir sollten als ABS-ZSL darauf vorbereitet sein, daran mitzuwirken, dass diese Veränderungen konstruktiv und im Sinne der Selbstbestimmung behinderter Assistenznehmer/-innen gestaltet werden können.
Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe werden wir sicher noch besser leisten und organisieren können, wenn wir ab Anfang des Jahres 2004 hoffentlich neue Räumlichkeiten beziehen können.
Bei all diesen Vorhaben benötigen unser Verein und das ZSL weiterhin die aktive Unterstützung von Mitgliedern, Sympathisanten und allen, die an einer aktiven Behindertenarbeit im Sinne der Selbstbestimmung der Betroffenen interessiert sind. Deshalb ergeht an dieser Stelle nochmals der Aufruf, den ABS und seine Anliegen auf vielfältige Art und Weise bekannt zu machen und neue aktive Mitglieder zu werben sowie vielleicht die eine oder andere Spende oder finanzielle Zuwendung zu akquirieren.
Herzliche Grüße an alle Mitglieder des ABS und Interessenten an unserer Arbeit sowie die Leser dieser Zeitung von
Friedrich Müller, 2. Vorsitzender
Von Andrea Petersen
Warum Lilith? Das Kind braucht einen Namen, und Lilith, die weibliche Göttin, vertritt Stärke, Mut und Weisheit, was wir in unserer Arbeit gut gebrauchen können.
Mit dem ersten Treffen der Frauengruppe im Mai wurde Lilith nach einigen Anlaufschwierigkeiten endlich aus der Taufe gehoben. Die Gruppe besteht aus Frauen des ABS und aus anderen behinderten Frauen, die in Stuttgart und Umgebung leben. Zurzeit sind wir acht Frauen, die sich in unregelmäßigen Abständen treffen, spezifische Themen bearbeiten oder einfach nur miteinander Spaß haben. Wer mitmachen will, ist jederzeit willkommen.
Ein viel versprechender Kontakt mit dem Frauenkulturzentrum Sarah hat sich durch das Internet ergeben. Nach einem ersten Treffen haben wir uns entschlossen, gemeinsam mehrere Veranstaltungen zu machen. Unter anderem wird im Herbst, wahrscheinlich Ende September, ein Abend zur Situation behinderter Frauen in Stuttgart in der Evangelischen Gesellschaft in der Büchsenstraße 34-36 stattfinden. Wir sind gerade dabei das Programm zu planen.
Eine zweite Veranstaltung wird eine Vernissage mit Kunstwerken behinderter und nicht behinderter Frauen sein. Wann und wo, ist allerdings noch offen, auf jeden Fall auch im Herbst.
Ein drittes gemeinsames Projekt ist ein regelmäßiger Stammtisch mit behinderten und nicht behinderten Frauen, der in einem Lokal in Stuttgart stattfinden soll.
Für interessierte MitstreiterInnen und Anregungen sind wir jederzeit offen.
Meldet Euch bei mir unter 0173 516 99 69.
Eure Andrea Petersen
Friedrich Zirm, im Hintergrund eines seiner Werke
Friedrich Zirm, geboren am 05.10.1963 in Heidenheim, arbeitet in Stuttgart als freier Künstler. Er ist seit Geburt Spastiker und malt mit dem Mund. Friedrich besuchte zunächst ein Internat mit Schule am Bodensee, danach die Waldorfschule in Engelberg bei Schorndorf, die er mit der mittleren Reife abschloss. Schon früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. Er besuchte die Kunstschule Nürtingen, anschließend die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Frieder, wie ihn Freunde und Bekannte nennen, wohnt seit zwölf Jahren in Stuttgart und erhält seit 1981 rund um die Uhr Individuelle Schwerbehindertenassistenz (ISA), weil er wegen der Schwere seiner Behinderung Tag und Nacht Hilfe braucht. Schon im Alter von 18 Jahren bewältigte er den Auszug aus dem Heim mit allem, was dazu gehört: Suche einer rollstuhlgerechten Wohnung, Anleiten und Führen von Zivildienstleistenden und eigenes Auto. Warum er beim ABS-ZsL e.V. Mitglied ist? "Damit sich in Stuttgart etwas tut. Wir Behinderten sind nicht nur Leistungsempfänger, sondern auch Leistungsträger - und das müssen wir öffentlich zeigen." Viele Behindertenvereine kümmerten sich nur noch um Verwaltung und das technisch Machbare: "Wir agieren nicht mehr, sondern reagieren nur. Wir machen uns selbst behindert." Stattdessen sei es wichtig, uns selbst mit kreativen, sinnlichen, witzigen, provozierenden Aktionen an die Öffentlichkeit zu wenden und zu zeigen, dass wir nicht nur "behindert" sind, sondern ganze Menschen - mit allem, was dazu gehört, auch mit Humor und Kreativität, Sinnlichkeit und Sexualität. Zum Beispiel stellte er während der Landesgartenschau 2002 in Ostfildern seine Skulptur aus - ein lebensgroßes Selbstporträt im Rollstuhl mit erigiertem goldenem Penis (siehe Foto) - und bekam vom Publikum für diese Provokation überwiegend sehr positive Reaktionen.
Im Gespräch mit ihm entstand die Idee, auf der Straße ein spontanes Straßentheater aufzuführen - mit freien Szenen, die die Diskriminierung und das Absurde im Zusammenleben zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zeigen. Frieder sagt: "Es ist leichter, als Behinderter auf sein materielles Recht zu pochen, als dass man mit sich und seiner Umgebung im Klaren ist. Erst wenn man mit sich selbst im Klaren ist, ist auch die richtige Integration möglich." Sein Wunsch auch an Euch: "Aus Mitgliedern sollen aktive Mitarbeiter werden. Nur dann ändert sich in Stuttgart was." Also: Wer mal beim Straßentheater oder anderen öffentlichkeitswirksamen Aktionen mitmachen möchte, meldet sich bitte beim Vorstand. Es ist nie zu spät, unsere Situation zu verändern.
Selbstporträt mit erigiertem Glied, gezeigt auf der Landesgartenschau
Ostfildern
Friedrich Müller wurde am 21.03.1957 in
Eschelbach geboren, das ist zwischen Heilbronn und Schwäbisch Hall. Bedingt
durch eine Gehirnblutung nach Frühgeburt, hat er von Geburt an eine
infantile Zerebralparese, eine sogenannte Tetraspastik. Er sitzt im Rollstuhl und
kann sich nur sehr eingeschränkt bewegen. Seine Eltern, seine Schwester und
seine Kusine ließen ihn jedoch nicht isoliert aufwachsen, sondern nahmen
ihn sehr häufig nach draußen mit, auch zur Feldarbeit. So konnte er
auch die Dorfschule besuchen. Aber danach wurde es schwierig: Die nächst
gelegene Realschule wollte ihn nicht aufnehmen, der Schulrat wollte ihn in eine
Körperbehindertenschule abschieben, was seine Eltern aber nicht wollten. So
besuchte er nach der Hauptschule eine Aufbauklasse mit Internat in
Neckargemünd und machte dort die Mittlere Reife und nach weiteren zwei
Jahren 1979 das Abitur. Die insgesamt fünf Jahre in Neckargemünd waren
für ihn sehr prägend und ermöglichten ihm, der ständig von
der Pflege anderer Menschen abhängt, die notwendige Abnabelung vom
Elternhaus und die Selbständigkeit, die er bis heute so gern unter Beweis
stellt, zum Beispiel, wenn er ohne Helfer mit dem E-Rollstuhl kreuz und quer
durch Stuttgart-City braust.
Nach dem Abitur studierte Friedrich Müller an der Universität Mannheim Geschichte und Sozialwissenschaften. Damit das möglich war, wurden für ihn extra Rampen gebaut, die es heute noch dort gibt. Schon bald nach Studienbeginn suchte er sich eine rollstuhlgerechte Wohnung und Zivildienstleistende und Helfer, die ihn bis heute rund um die Uhr betreuen. 1985 schloss er sein Studium mit dem Titel "Magister Artium" ab, absolvierte eine Weiterbildung in Dokumentation und Recherche und arbeitete parallel dazu beim ZDF in Mainz. Leider wurde sein Zeitvertrag dort nicht verlängert. 1990 trat er - nach dem Umzug nach Stuttgart - eine ABM-Maßnahme im Haus der Geschichte in Stuttgart an, die er jedoch aufgrund personeller Schwierigkeiten vorzeitig beendete. Danach war er fast vier Jahre lang überwiegend arbeitslos, abgesehen von gelegentlicher freier Mitarbeit für den Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg und die Deutsche Verlagsanstalt. Seit 1996 ist Friedrich überwiegend zuhause an seinem modernen PC-Heimarbeitsplatz als Medienlektor im Bereich Internet für eine Firma in Fellbach tätig.
Seit Juni 2002 ist er der Zweite Vorsitzende des ABS-ZsL e.V., eine ehrenamtliche Tätigkeit, die ihm sehr wichtig ist. Friedrich sagt: "Hier kann ich meine Ideen im Vorstand einbringen und verwirklichen, meinen Horizont erweitern und sehen, dass man mit persönlichem Engagement doch ganz schön viel erreichen kann." Hat er auch: Ohne seine Mitwirkung wäre der Aufbau des ZsL in Stuttgart nicht möglich gewesen. Die Spende für den rollstuhlgerechten Umbau des Vereinsbusses hat auch er beschafft. Dafür danken wir ihm herzlich und hoffen, dass er auch weiterhin die Kraft hat, die vielen noch zu lösenden Aufgaben zu meistern.
Bericht von Johann Kreiter
Andrea und Hans in Dresden
Auf Einladung der Dresden Werbung & Tourismus GmbH während der Messe ITB in Berlin konnten wir uns einen Überblick über das barrierefreie Angebot der Stadt Dresden für Gäste mit Behinderung machen. Den ersten positiven Eindruck verschafften uns die Bewohner dieser Stadt, die ohne groß zu murren einem auswärtigen Autofahrer das Einscheren in die richtige Straße ermöglichten.
Eine zweite Überraschung war unsere Unterbringung im Hotel Martha Hospiz in der Neustadt. In diesem attraktiven Hotel im Biedermeierstil, das vom Keller bis unter das Dach barrierefrei ist und ein nettes Ambiente bietet, kann man sich wohl fühlen. Hotels sind in allen Preisklassen vorhanden. Auch Gruppen finden hier eine bezahlbare Unterbringung.
Dies war auch der Ausgangspunkt für unsere Begehungen in der Alt- und Neustadt, zu den kulturellen Angeboten und den kulinarischen Ausflügen in und um Dresden.
Die Dresdner Neustadt erwies sich als sehr interessantes
Pflaster mit Sehenswürdigkeiten und reizvollen Hinterhöfen. Der Rundweg
in der Dresdner Neustadt ist für Menschen mit Behinderung relativ gut zu
bewältigen. Ein kleines Highlight ist die Markthalle, die sich dem Besucher
nur durch Drücken der Türklinke selbstständig öffnet.
Unterwegs findet man auch die Möglichkeit ein Behinderten WC aufzusuchen.
Einer dieser reizenden Hinterhöfe ist die Kunsthofpassage in der
Görlitzerstraße, dort kommt der Besucher voll auf seine Kosten. Wer
nach diesem Spaziergang eine Stärkung benötigt, der wird diese mit
Sicherheit in der "Pfunds Molkerei" in der Bautzener Straße finden (siehe
Abbildung). Den krönenden Abschluss bietet der Weg am Elbufer entlang, mit
einem herrlichen Panoramablick auf die Altstadt.
Auch die Altstadt ist für den Besucher mit Handicap ein zu meisterndes
Pflaster. Der Theaterplatz ist für viele Städte in Deutschland ein
gutes Beispiel dafür, wie man historische Städte barrierefrei gestalten
kann. Historisches Pflaster muss nicht immer gleich ein Hindernis sein. Hier
wurde ein guter Kompromiss zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit gefunden.
Dieser allerdings wäre auch im Zwinger notwendig. Da findet der Besucher nur
schwerlich den Weg zum WC. Hier und an verschiedenen anderen Stellen wäre
ein sichtbarer Hinweis zu den öffentlichen WCs für Rollis angebracht.
Ein weiteres Highlight dieser Stadt sind
die Dresdener Verkehrsbetriebe. Mit ihren Niederflurstraßenbahnen, Bussen
und den verschiedenerorts angepassten Haltestellen sind sie ein wahrer Lichtblick
für alle Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Der Weg führt uns durch die Altstadt, vorbei an der Hofkirche und dem Schloss, zum Fürstenzug hinüber zum Verkehrsmuseum. Am Kulturpalast geht's zum Altmarkt und zur Kreuzkirche, weiter zum Rathaus und zurück zur Frauenkirche, die auch dem Besucher mit Handicap während der Renovierungsarbeiten offen steht. Hier geht ein großes Kompliment an die verantwortlichen Bauherren. Auch wenn das Pflaster um die Frauenkirche nicht gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen geschaffen wurde, finden wir einen guten Weg zur Brühlschen Terrasse. Diese ist gerade in den Nachtstunden ein wahrer "Platz zum Träumen"!
Spätestens hier meint der Besucher alles in Dresden gesehen zu haben - er irrt. Die Wege führen auch über die Stadtgrenzen hinaus. Ein wahres Kleinod findet er im Pillnitzer Schloss. Auch hier wurde der Mensch mit Bewegungseinschränkung nicht vergessen: Parkplätze und WCs sind ausreichend vorhanden, die Wege gut berollbar. Das Wasserpalais ist mit einem Lift ausgestattet, und das Restaurant lädt zum Abschluss zu einem guten Essen ein.
In der Moritzburg dagegen ist der Zugang etwas beschwerlich und die Besichtigung für Rollstuhlfahrer nur in einem Raum möglich.
Auch die Dresdener wissen: "Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen". Das dürfte auch der Grund sein, dass sie sich dachten, dies soll gelten ein Leben lang. Viele Restaurants in der Stadt glänzen nicht nur durch gute Küche, sondern auch durch ihre barrierefreien Zugänge und die dazu gehörigen Rolli-WCs.
Launige Abende verschafft einem das Kulturleben
dieser Stadt. Nicht nur, dass sie mit hervorragenden Künstlern aufwar-tet,
es ist geradezu überraschend, dass auch die Kleinkunst sich Gedanken
über die Zugänglichkeit ihrer Bühnen gemacht hat - vom
Kulturpalast bis zum Kabarett Breschke & Schuch.
Es erging dem Schreiber dieser Zeilen sicherlich so wie vielen Besuchern dieser Stadt. Am Schluss dieser 4tägigen Stadtbesichtigung stellte er fest, dass die Zeit zu kurz war, um alles zu erleben und dass man unbedingt noch mal hierher kommen muss, um den Rest zu sehen. Es ist aber zu befürchten, dass sich dann diese Erkenntnis noch öfter wiederholt. Für denn Gast mit Handicap hat die Dresden Werbung und Tourismus GmbH eine Broschüre "Gast mit Handicap" herausgebracht, in der alle wichtigen Informationen enthalten sind. Sie wurde in Zusammenarbeit mit den Behindertenverbänden in Dresden erstellt.
Fazit dieses Aufenthalts: Dresden ist eine Stadt, die das Marktsegment der mobilitätseingeschränkten Menschen erkannt hat und dem auch Rechnung trägt. Ein großes Kompliment an die Verantwortlichen und Berater! Es bleibt zu hoffen, dass dies in diesem Sinne weitergeführt wird.
Broschüre "Gäste mit Handicap"
Dresden Werbung und Tourismus GmbH
Postfach 120952
01010 Dresden
Von Andrea Petersen
Unter dem Motto "Assistenz - Schlüssel zur Selbstbestimmung" fand am 29. und 30. April eine Tagung in Mainz statt, zu der Menschen mit Behinderungen sowie Interessierte und Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren. Nach einem Kurzreferat von Uwe Frevert über die Arbeit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben berichtete Dr. Richard Auernheimer, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, über die Zukunftsperspektiven behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, die leider nicht sehr positiv sind, weil es auch dort wie überall an Geld fehlt und nur ein kleines Budget für die Bedürfnisse behinderter Menschen zur Verfügung steht.
Ein Highlight der Veranstaltung war der darauf folgende Bericht von Elke Bartz, Vorsitzende des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (Forsea) e.V., die in sehr persönlicher Art und Weise die Lebenssituation behinderter Menschen mit Assistenzbedarf darstellte.
Nach einer kurzen Kaffeepause machte uns Dr. Andreas Jürgens, Mitglied des Landtags und Sprecher des Forums behinderter JuristInnen, mit den eher trockenen rechtlichen Grundlagen der Persönlichen Assistenz vertraut.
Den Abschluß des ersten Tages bildete ein Vortrag von Dr. Hartmut Haines, Referent des Bundesgesundheitsministeriums, der uns leider klar und deutlich zu verstehen gab, dass das Thema Persönliche Assistenz im Bundesgesundheitsministerium überhaupt keine Lobby hat, was zu deutlichen Unmutsäußerungen aus dem Publikum führte.
Am zweiten Tag standen fünf Arbeitsgruppen, in denen Teilbereiche der Persönlichen Assistenz bearbeitet wurden, zur Auswahl auf dem Programm.
Das Forum 5 "Beratung und Unterstützung der Persönlichen Assistenz", an dem ich teilnahm, wurde von Barbara Combrink-Souhjoud, ZsL Köln, und Ulrich Hartschuh, LVA Baden-Württemberg, geleitet. In diesem Forum wurden abschließend folgende Thesen erarbeitet:
Im anschließenden Podium wurde aus den einzelnen Foren Bericht erstattet und die Ergebnisse in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Institutionen wie der Lebenshilfe, dem Forum behinderter JuristInnen u.a. als Eckpunkte für eine faire Assistenz diskutiert.
Fazit: Es war eine interessante und informative Tagung, die allen Beteiligten Anregungen gegeben hat, sich mit der Thematik "Persönliche Assistenz" intensiver auseinanderzusetzen.
Wer mehr Interesse an dem Thema "Persönliche Assistenz" hat oder Beratung und Unterstützung in diesem Bereich braucht, kann sich gern mit mir in Verbindung setzen.
Andrea Petersen, Fon: 0173 516 99 69
Ob klassisch oder improvisiert - wir wollen uns einfach ausprobieren!
Wer Lust hat dabei zu sein, meldet sich einfach bei Andrea Petersen unter
0173/516 99 69 oder 0711/780 18 58.
Mit dem Rollstuhl durch Australien
Von Tilmann Kleinau
Tilmann Kleinau und Alex in Sydney
In diesem Artikel möchte ich erzählen, wie ich, Dr. Tilmann Kleinau, damals 35, freiberuflicher Verlagslektor und seit meiner Geburt durch Contergan an Armen und Beinen geschädigt, zusammen mit meinem Helfer Alexander Flachsbart, damals 30, im November und Dezember 1996 33 Tage lang den Osten und Süden Australiens bereist habe. Dabei möchte ich ein paar der praktischen Probleme schildern, die den durchs Land reisenden Rollstuhlfahrer erwarten, aber auch anderen Rollstuhlfahrern Mut machen, diese abenteuerliche Art zu reisen - abseits der behindertengerechten Hotels - mit guten Freunden auszuprobieren, auch wenn es manchmal unbequem ist. Denn man sieht nur auf diese Weise wirklich viel von Land und Leuten.
Australien - wer möchte nicht einmal dort hin? Auch ich hegte seit vielen Jahren den Wunsch, aber ich wollte erst abwarten, bis ich einen wirklich geeigneten Begleiter fände, und das nötige 'Kleingeld' für so einen Trip braucht man ja schließlich auch. Dass Alex 'der Richtige' war, wusste ich nach unserem gemeinsamen Griechenland-Urlaub im Sommer 1995. Er ist spontan und flexibel, abenteuerlustig und ausdauernd und in jeder Hinsicht ein verlässlicher Freund.
Wir suchten eine landschaftlich sehenswerte, aber nicht zu
anstrengende und abgelegene Route aus: Von Brisbane aus mit einem gemieteten Van,
einem kleinen Wohnmobil, die Küste hinauf nach Cairns, das waren 2400 km in
14 Tagen. Weiter mit dem Flugzeug zum Ayers Rock, mit dem Reisebus nach Alice
Springs, Weiterflug nach Sydney, dort eine Woche Aufenthalt, dann mit Bahn und
Bus nach Forresters Beach, dort noch ein paar Tage Strandurlaub, dann
Rückflug ab Sydney. Das waren in Kürze unsere Stationen; vorab gebucht
hatten wir alle Flüge, den Van, zwei Busfahrten und drei
Hotelübernachtungen.
Die Schwierigkeiten begannen mit dem Hinflug. An jedem Flughafen kümmerte sich ein speziell ausgebildeter Sondertransport um uns Rollstuhlfahrer und unseren fahrbaren Untersatz, was auch stets hervorragend klappte. Aber wie übersteht man 24 Stunden Flugzeit ohne die Möglichkeit aufs Klo zu gehen? Ich kann weder stehen noch gehen, wog 68 kg, und mein Rollstuhl lag wohl verstaut im Gepäckraum der Maschine. Es gab zwei Lösungen: Entweder einen längeren Zwischenstopp einplanen oder die Zeit durchsitzen und - nur für Männer - heimlich vom Sitz aus in die versteckt gehaltene Urinflasche pinkeln - großes Geschäft geht nicht. So begann das Abenteuer schon im Flugzeug, aber es war uns lieber so, als die ohnehin lange Hin- und Rückreise durch längere Zwischenstopps auszudehnen.
Als wir in Brisbane landeten, waren wir froh, bald den gemieteten Van entgegennehmen zu können, denn es regnete heftig. Angesichts des schlechten Wetters fuhren wir gleich weiter in Richtung Küste, um auf einer kleinen, aber schönen Insel die erste Nacht im Van zu verbringen. Klohäuschen mit Waschbecken gibt es an jedem Küstenabschnitt, man kann also stehen bleiben und übernachten, wo es einem gefällt, aber zum Warm-Duschen muss man einen Campingplatz ansteuern. Schwierig gestaltete sich das Umziehen, denn ich habe kurze Beine und kann eigentlich nur auf einer Liegefläche angezogen werden. Aber mit vereinten Kräften schafften wir es auch im Sitzen. Und wenn uns im Verlauf der Reise einmal jemand dabei zusah, wandte er sich sofort diskret ab. Da kann man in Deutschland ganz andere Reaktionen erleben...
Wir fuhren also die
Küstenstraße entlang - nicht etwa in Eile, sondern so, dass wir jeden
Aussichtspunkt, jeden landschaftlich lohnenden Abstecher wahrnehmen konnten.
Zwischendurch frühstückten wir in einem Café - viele,
längst nicht alle sind stufenlos, aber es sind immer hilfsbereite Menschen
da. Wir besichtigten einen Wildpark mit Kängurus, Koalas, Wombats,
Giftschlangen und Krokodilen, mehrere Sea Worlds mit Korallen und Meerestieren,
eine Hai-Show in Hervey Bay und Fraser Island, die größte
Sandbankinsel der Welt mit tropischem Regenwald und herrlich klaren, reinen Seen
(siehe Abbildung). Es war tagsüber ziemlich heiß, vor allem im Auto,
aber wir fanden überall gut angelegte, auch für Rollstuhlfahrer
empfehlenswerte Campingplätze mit warmen Duschen und Swimmingpool, z.B.
Rainbow Beach und Coconut Caravan Resort, Cairns.
Ich war stets beeindruckt von der Hilfsbereitschaft, Spontaneität und Unkompliziertheit der Menschen. Das Wort "mate" (Kamerad), das in Australien häufig gebraucht wird, mag eine Floskel sein, aber ich hatte oft das Gefühl, dass es gerade uns gegenüber ernst gemeint war - ein kleines, unaufdringliches Hilfsangebot, das man im Bedarfsfall auch wirklich annehmen sollte. "Mateship", Kameradschaft, hat Tradition auf dem fünften Kontinent, weil es bei einem so weiten, naturbelassenen Land eben immer mal so weit kommen kann, dass ein Mensch den anderen braucht, dass man einmal improvisieren muss.
Das mussten wir natürlich auch. Vor allem die Besichtigungstouren im Reisebus nach Fraser Island, zum unbeschreiblich schönen, farbenfrohen Korallenriff und zum eindrucksvollen dunkelroten Naturdenkmal Ayers Rock waren für Alex Schwerstarbeit, musste er doch in wenigen Minuten unser ganzes Gepäck absetzen, Passagiere bitten, einen Platz in der Nähe des Einstiegs für mich freizumachen, mich hinauf heben, wieder hinunterhechten, den Rollstuhl zusammenfalten und mit dem Gepäck verstauen, wieder einsteigen und für uns beide Fahrkarten lösen. Immer packten die Busfahrer beim Verladen mit an, nie wurden sie ungeduldig, weil wir zum Ein- und Aussteigen länger brauchten...
Blumenmeer unter Wasser: Das Korallenriff (Barrier Reef)
Als wir, wie vereinbart, nach genau zwei Wochen den geliehenen Van in Cairns zurückgaben - Cairns ist eine wunderschöne, ziemlich rollstuhlgerechte Stadt mit tropischem Charakter -, tat es uns etwas leid, von nun an auf die Unabhängigkeit eines Wohnmobils verzichten zu müssen. Wir wußten nicht, dass uns unsere Bekannten in Sydney nur für zwei Nächte beherbergen würden, weil sie gerade ihr Haus renovierten - das hätten sie uns besser vorher geschrieben - und dass wir deshalb noch eine Menge Hotel- und Taxirechnungen zu bezahlen haben würden. Noch mal zwei Wochen Van mieten wäre auf jeden Fall praktischer gewesen, zumal unser Hotel in Lane Cove, einem Vorort von Sydney, 23 Stufen und eine Toilettentür von nur 60 cm Breite hatte...
Nichtbehinderte Rucksack-Touristen können in ein Backpacker-Hotel ziehen,
aber wir nicht - und die rollstuhlgerechten Hotelzimmer in der Stadt, deren es
sicher einige gibt, kosten horrend viel Geld. Aber duschen muss man halt manchmal
auch, vor allem der Betreuer, der unsereinen den ganzen Tag über bei
über 30 Grad unermüdlich durch die hügeligen Straßen der
Stadt geschoben hat.
Sydney Harbour Bridge
Sydney ist eine herrliche Stadt und eine Woche Aufenthalt allemal wert. Wir schlenderten durchs exotische Chinatown und das alte, von den ersten weißen Siedlern gegründete Hafenviertel The Rocks, gingen nachts mal richtig aus (mit Live-Rockmusik), sahen eine Ballett-Generalprobe in der Oper, besuchten den Botanischen Garten und die Kunstgalerie, kauften Andenken und Mitbringsel ein. Wo immer öffentliche Toiletten waren, gab es meist auch ein geräumiges Rollstuhlfahrer-WC, auch in vielen Restaurants. Außerdem waren die meisten Bürgersteige der Innenstadt abgeschrägt.
Die letzten Tage verbrachten wir in Forresters Beach, etwa 90 km nördlich von Sydney, im Haus einer Freundin meiner Schwester, die seit sechs Jahren dort mit einem Australier zusammenlebt. Beide nahmen uns herzlich auf, räumten alle Bretter und Nägel aus dem Weg - sie renovierten nämlich ebenfalls gerade - und zeigten uns die herrlichen Strände und Buchten der Gegend. Hier konnten wir noch fünf Tage lang ausspannen, reden, baden und surfen. Es war ein richtiges kleines Paradies und in mehrfacher Hinsicht der krönende Abschluss einer an Sehenswürdigkeiten und Begegnungen so reichen Zeit.
Die Eingeborenen nennen ihn Mount Uluru: Der rätselhafte Ayers Rock
Am Tag unserer Rückreise geschah es dann noch, das, wovor ich immer Angst gehabt hatte: Unsere Gastgeberin fragte, ob ich mit ihr noch einen letzten Blick aufs Meer werfen wolle, Alex war nicht dabei, denn er mußte für uns zwei packen. Auf dem Weg zurück ins Haus blieben wir an einer Bordsteinkante hängen, der Rollstuhl kippte, und ich fiel über die Seite hinaus - auf Kopf und Arme. Aber alles ging gut aus, und Alex kommentierte meine paar Abschürfungen später mit den Worten: "Dann merkst du wenigstens den Abschiedsschmerz nicht so..."
Er hatte Recht. Es fiel uns beiden schwer, diesem riesigen freundlichen Kontinent, auf dem es noch so viel zu entdecken gab, den Rücken zu kehren. Wir werden die Eindrücke dieser Reise nie vergessen.
ABS News ist die Mitgliederzeitschrift des Vereins Aktive Behinderte in Stuttgart und Umgebung - Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ABS-ZSL) e.V.
Vereinsbüro: Möhringer Landstr. 103 A, 70563 Stuttgart-Vaihingen,
Tel.:. 0711/780 18 58,
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aktive-behinderte·de
Redaktion: Dr. Tilmann Kleinau, Paul-Lincke-Str. 4, 70195 Stuttgart
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